Stadt hinter dem Horizont

Literatur und Chemnitz

Stadt hinter dem Horizont: Text der Woche

Artikel der Kategorie 'Lyrik'

Trugbild, Illusion – Phantom

von DerHerrK · 13. März 2010 · Kein Kommentar · Chemnitz, Text der Woche

darkened shades
surrounded by uncertain fates,
deceiving perception with
soft cruel direction.

-

But anyhow there is something somewhere…
- treacherous rumours
caught  within
a lucid interval -

-

(weiterlesen…)

Schlagwörter:··

Metrik

von Peter · 21. Februar 2010 · Kein Kommentar · Experimente, Text der Woche

Metrik
ist in der heutigen Zeit -
und die große
Urmacht,
egal, welche es
sei,
möge alle
nach diesem Prinzip schreibenden
Poeten
erschlagen -
kaum noch
Bestandteil eines
Gedichts.

Schlagwörter:·

Trostspender leer

von DerHerrK · 16. Januar 2010 · Kein Kommentar · Chemnitz, Text der Woche

Unzulänglichkeit, die Kunst abzuschalten es nicht zu tun, Echtheit zu vermeiden, Antworten geben, auf Fragen die belanglos sind und reglos verbringst du deine Zeit im Schutze der Monotonie deiner Beharrlichkeit.

-

(weiterlesen…)

Schlagwörter:····

Traumfabrik

von textfehler · 19. Dezember 2009 · 1 Kommentar · Text der Woche

Traumfabrik
Schlachthaus Nr. 5
Zacke, Kante, zack zack
schwarz auf schwarz auf weiß
Blut an der Spitze
Dröhnen
Gleisen und Dröhnen
Blut an der Spitze
Traum I

Ein Feld, Himmel
Ein Mädchen zwischen den Ähren
Haare im Wind
und ihr Lachen darin
Traum II

(weiterlesen…)

Schlagwörter:······

Sicht eines Studenten

von Peter · 12. Dezember 2009 · Kein Kommentar · Chemnitz, Text der Woche

Aus fahlen Fenstern, grauen Häusern schauten

nur tote Blüten, die nie wieder blühen.

Die Sonne brachte Straßen zum Erglühen;

der Wind, er flüsterte nur leise Flauten.

Die Menschen strömten eifrig aus den Bauten,

um sich in Dunkelheit um frühen

doch toten Wachzustand nun zu bemühen,

wie Bäume, die in Herbstgestalt ergrauten.

Warum sie sich noch aus dem Hause schleifen?

Warum sie ihren Geist dann doch abwenden?

Warum ihre Gedanken nicht weit schweifen?

Am Ende haben sie nichts in den Händen

und sehen, dass sie wirklich nichts begreifen.

Ich frage mich: Wo soll das alles enden?

Schlagwörter: